Translation for runaways…

Wie wir letzte Woche gelernt haben, ist die maschinelle Übersetzung also nicht die Lösung für internationale Unternehmen, um zum Erfolg zu gelangen.
Aber ich möchte euch ja nicht auf die Folter spannen und euch deshalb einige Informationen liefern, wie wir auf eine gute Übersetzung hinarbeiten können:
Im letzten Eintrag tauchte bereits der Begriff „CAT-Tools“ auf. Wer sich jetzt darunter flauschige Spielzeugmäuse für Hauskatzen vorstellt, ist jedoch auf dem Holzweg.
Bei den CAT-Tools handelt es sich um computergestützte Übersetzungsprogramme (genauer: CAT=„Computer-aided Translation“ oder auch „Computer-assisted Translation“), die dem Übersetzer und nicht zuletzt auch dem Kunden die Übersetzungsarbeit erleichtern.
Wie sie das tun? CAT-Tools bestehen aus verschiedenen Komponenten, meist aus einem sogenannten Translation-Memory-System (kurz TMS) und einer Terminologiedatenbank. Die zu übersetzenden Dokumente können in das jeweilige CAT-Tool eingelesen werden und dort übersetzt werden. Anschließend an die Übersetzung wird diese im TMS und der Terminologiedatenbank gespeichert. Das heißt, bereits übersetzte Wörter und Sätze sind danach für jede weitere Übersetzung abgespeichert und verwendbar.
Was ist die logische Schlussfolgerung? Alle folgenden Übersetzungen können schneller und konstanter angefertigt werden!
Wieso dies auch dem Kunden nützt? Wenn der Übersetzer mit Hilfe von CAT-Tools schneller und effizienter übersetzen kann, erhält der Kunde die Übersetzung schnell und kann noch dazu Kosten einsparen.
Warum? Das erfahren wir beim nächsten Blogeintrag, wenn es wieder heißt „Aus dem Leben eines Übersetzers…“
(Quelle Bild: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/bild144980_v-teaserTop_zc-11a84362.jpg%3Fversion%3D10145)
GFT - 30. Aug, 15:23
